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Protuberanzenansätze

von Wolfgang Lille mit haltbaren H-alpha Filtern!

Die Filter haben eine dielektrische, gehärtete Mehrschicht-Vergütung (hard coating) und sind dadurch alterungsbeständig und temperaturstabil und funktionieren auch noch bei minus Graden.

Sie haben eine Halbwertsbreite von 6 Å, bei einer Wellenlänge von ca. 656,60 nm, also etwas oberhalb der H-alpha Linie.
Die richtige Schräglage des H-alpha Filters in der Fassung für die H-alpha Linie (656,28 nm) ist voreingestellt.

Für Protuberanzenansätze können bis 100 mm Fernohröffnung auch ohne (ERF) Objektiv-Wärmeschutzfilter IR/AR verwendet werden.

Protuberanzenansatz mit Kegelsatz und Spezialokular

Für Refraktoren von ca. f = 800 bis 1200 mm

Kurzbauender Protuberanzenansatz mit 5 mm 6 Å hard coating H-alpha Filter mit 2″ Steckanschluss. Mit zwei Spezialokularen f = 30 mm und f = 18 mm.

Preis: 995,00 €

Warum Protuberanzenansätze?
Weil es eine bewährte Methode zur Beobachtung und Fotografie von Randprotuberanzen ist. Mit einem Kegel wird die Oberfläche der Sonne verdeckt und somit wird eine künstliche Sonnenfinsternis geschaffen. Dadurch wird man nicht mehr durch die Oberfläche der Sonne geblendet und kann H-alpha Filter mit hoher Transmission verwenden, die dann auch feinstrukturierte und lichtschwache Randprotuberanzen sichtbar machen. Man benötigt eine gute, saubere Linsenoptik und eine genaue Nachführung.

Die heute bekannten Ansätze resultieren aus meiner Entwicklung, die ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder optisch und mechanisch verfeinert habe.

Bis in den 70er Jahren standen nur wenigen Amateur-Astronomen Protuberanzen-Fernrohre zur Verfügung. Für mich als interessierter Amateur-Astronom waren die dazu benötigten Hochleistungsprismen nicht erschwinglich. Es gab damals schon Überlegungen, dass auch eine kurze Bauweise möglich sei. Ich probierte und baute so lange mit vorhanden optischen und mechanischen Bauteilen, bis ich die richtige, für mich vertretbare Lösung gefunden hatte. So entstand mein erster Protuberanzenansatz. Da der Ansatz leicht zu montieren und wieder abzunehmen ist, konnte das Fernrohr auch weiterhin für andere astronomische Zwecke verwendet werden. Und er belastet durch sein geringes Gewicht auch nicht die normalen Okularauszüge.
Viele Amateur-Astronomen haben meine Konstruktion für ihren Selbstbauansatz erfolgreich übernommen. Für diejenigen die ihren Protuberanzenansatz nicht selber bauen wollen, ist er bei mir käuflich zu erwerben.

Wolfgang Lille

 

Stand: August 2018
Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten

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